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Einmal jährlich im Herbst (nächster Termin: 10. - 12. September 04) findet das Info-Wochenende des Internationalen Wildnisführerverbandes auf dem NaturErlebnisHof Hausen statt. Unterwegs im Gelände geht es um die großen Eckpfeiler des Outdoor-Lebens wie Orientierung, Ausrüstung, Improvisation, Wassergewinnung und Nahrungssuche. Kompakt und praktisch bekommen die Teilnehmer dabei Einblick in Inhalte, Methodik und Grenzen der zweijährigen Ausbildung zum geprüften Wildnisführer IWV und können in zwangloser Runde Verbandstrukturen und Vorstandsmitglieder kennen lernen.

Neben dem Info-Wochenende finden auch regelmäßig Ausbildungslehrgänge zum geprüften Wildnisführer IWV statt.

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Christina Peters arbeitet bereits seit 1996 als Referentin für das FÖJ in verschiedenen Bundesländern. Im Laufe von über 30 Seminaren hat sie sich nicht nur ein vielfältiges Repertoire an Seminarthemen, sondern auch das entsprechende Fingerspitzengefühl für die Zielgruppe und den Wochenablauf der 5 Weiterbildungsseminare erworben.

So stehen Praxislernen und eine mögliche Umsetzung im Alltag sowie eine aktive Beteiligung der TeilnehmerInnen im Vordergrund.

 

Die folgenden Seminarthemen stellen Vorschläge dar, die nach Absprache verschieden kombiniert und gewichtet werden können.

  • Ökologischer Landbau - ein Leben in Kreisläufen
  • Prinzip Nachhaltigkeit - oder wie win-win-Situationen entstehen
  • Natur erleben - für einen neuen Umgang mit Natur
  • Naturschutz weltweit - Geschichte, Strategien, Grenzen
  • Wildkräuter - Delikatesse und Arznei am Wegesrand
  • Fließgewässer - komplexe lebendige Systeme
  • Naturschutz und Tourismus - auf der Suche nach
    umweltverträglichen Alternativen
  • Der Traum von der Einen Welt
  • Regenerativ, regional, angepasst: Energiequellen heute
  • Outdoorpraxis ­ vom Leben in und mit der Natur
  • Wie bewege ich was in der Umweltbildung?
  • Rhetorik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kreativitäts-Trainings

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Wieso mäandriert ein Bach? Woran erkenne ich Bäume im Winter? Welche Pflanzen wachsen im Acker? Wer hat wohl an diesem Fichtenzapfen genagt? Wenn Kinder raus in die Natur gehen, entdecken sie tausend Kleinigkeiten und stellen ebenso viele Fragen. Antworten auf Fragen, aber auch Zusammenhänge zwischen dem Schulstoff und der Praxis draußen herauszubilden ist Ziel der Fortbildung.
(Bestimmte Inhalte richten sich nach der Jahreszeit.)

Dauer: 1-5 Tage, auch einzelne Tage über das Jahr verteilt
Methodik: Theorie und Praxis auf Exkursionen, Reflexion im Raum



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Den Sachunterricht nach draußen zu verlegen, bietet viele Vorteile: Man findet Anschauungs-Materialien direkt vor Ort, eine entspannte und gleichzeitig anregende Atmosphäre und viel Neues zu entdecken. In dieser Fortbildung geht es darum, wie man naturkundliche Themen in Szene setzen und aus einem einfachen Wandertag eine lehrreiche Exkursion gestalten kann. Dazu gehören: Planung, Vorbereitung und Routenwahl, Vorbereitung der SchülerInnen, Methodenkompetenz, Strukturierung der Themen in einzelne Sequenzen, Aufbereitung und Präsentation anzutreffender ökologischer Phänomene, Umgang mit Gefahrenquellen.
(Bestimmte Inhalte richten sich nach der Jahreszeit.)

Dauer: 1-3 Tage
Methodik: Theorie und Praxis auf Exkursionen, Reflexion im Raum



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"Es ist die Aufgabe der Erlebnispädagogik, dem Leben das Geheimnis, das in der Moderne zu verschwinden droht, wieder zurück zu geben.“ (KURT HAHN)

Abenteuer sind "in“, aber es gibt sie nicht nur im Fernsehen und aus zweiter Hand - sie warten hinter jeder Biegung darauf, erlebt zu werden. Die drei Birken werden zum Märchenwald, das Mauseloch zum Zwergentor. Es bedarf nicht viel, die kindliche Phantasie anzuregen.

Aber unsere Abenteuer sind alleine nicht zu meistern, wir brauchen die Gruppe, beginnen zu kommunizieren, zu rätseln, Ideen zu entwickeln, uns gegenseitig zu helfen. Schwächen verwandeln sich in Stärken, neue Seiten kommen zum Vorschein. Kooperation heißt der Schlüssel zum Ziel. Diese Fortbildung bietet ein Repertoire an kooperativen Abenteuerspielen, bei denen gemeinsames Problemlösen, pfiffige Ideen und gruppendynamische Aspekte im Vordergrund stehen.

Zielgruppe: KindergärtnerInnen und LehrerInnen
Dauer: 2 Tage
Ort: NaturErlebnisHof Hausen, Zur Mühle 3, 99310 Hausen im Wipfratal

Inhalt: Kennenlernen erlebnispädagogischer Sequenzen, Übungen zur Anleitung von kooperativen Abenteuerspielen, Rahmengeschichten und Reflexionsmethoden, Auswahl des Geländes, Basiswissen Naturschutzrecht

Mitbringen: Wetterfeste Kleidung, Schreibzeug.

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"Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, während Fantasie die ganze Welt umfasst.“ (ALBERT EINSTEIN)

Landart ist eine Kunst, bei der die Seele mitwachsen oder auch baumeln kann.

Im Vordergrund stehen die Freude am eigenen Tun, das Begreifen von Natur und das Schaffen von Beziehungen zu Material und Ort.

Die Blätter gehen nie aus, die Federn werden nicht stumpf, Farben trocknen nicht ein, der Radierer ist die Hand, Material gibt es in Hülle und Fülle. Allerdings kann man nass werden und die Werke selten in die Hosentasche packen. Landart ist eine bunte, erlebnisreiche Kunst aus einer Mischung von Natur erfahren und erkunden, Abenteuerspiel und bauen dort, wo einem frischer Wind um die Nase weht. Landart ist dennoch mit Worten nicht ganz zu beschreiben, es ist mehr als die Summer der genannten Teile. Dieses "mehr“ gilt es selbst zu erleben.

Zielgruppe: KindergärtnerInnen und LehrerInnen
Dauer: 2 Tage im Frühjahr oder Herbst
Ort: NaturErlebnisHof Hausen, Zur Mühle 3, 99310 Hausen im Wipfratal

Inhalt: Theoretische Einführung, Einstimmung durch Übungen zur Naturwahrnehmung, Kreativitätstechniken, Arbeiten am Kunst-Werken, Übungen zur Anleitung von Naturkunst mit Kindern, Auswertung

Mitbringen: Wetterfeste Kleidung, Schreibzeug.

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In Wald, Feld und Wiese können Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben und dabei ihre Sinne schärfen. Sie machen elementare Naturerfahrungen mit Wasser, Erde, Tieren und Pflanzen und erleben ihre eigenen Kräfte und Grenzen. Der Rhythmus der Jahreszeiten bietet immer wieder unzählige neue Blickwinkel und lädt zu kreativem Spiel ein.
Forschen, entdecken, sich selbst Zusammenhänge erschließen erlauben es den Kindern, eine liebevolle Beziehung zu allem Lebendigen zu knüpfen und sich einen festen Stand in ihrem Umfeld zu verschaffen. Als Vermittler für diesen prägenden Prozess sind engagierte, kompetente ErzieherInnenpersönlichkeiten notwendig, die den Naturraum für eine kindgemäße Bildung erschließen.

Die Fortbildung umfasst innerhalb von 4 Wochen (über die Jahreszeiten verteilt) folgende Inhalte:

  • Kennen lernen verschiedener außerschulischer Umweltbildungskonzepte
  • Kennen lernen verschiedener Formen der Naturerfahrung
  • Verstehen ökologischer Zusammenhänge
  • Entwicklung methodisch-didaktischer Kompetenzen im Gelände
  • Kompetenzen im Umgang mit Gruppendynamik im Gelände
  • Erwerb von Kompetenzen in der Planung und Durchführung von Veranstaltungen für unterschiedliche Zielgruppen unter Beachtung rechtlicher Belange (Naturschutzrecht) und Umgang mit Gefahrenquellen


Dauer: 4 Wochen im Jahr:
Frühling: 09. - 13.05.05,
Sommer: 27.06. - 01.07.05
Herbst: 12. - 16.09.05
Winter: Februar 2006

Methodik: Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Exkursionen, Führung von Kindergruppen, Videotrainings mit Reflexion

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