Übersicht: 2003 2004 2005 2006


Stefanie Klingler, Ministerium für Umwelt, Saarbrücken



Luise Keil - FÖJ-Seminar



Rundfunk Berlin Brandenburg, November 2004



Medienecho, November 2004

 

KUNZ - News Heft 23, September 2004

 

 

 

 

Auf dem NaturErlebnisHof Hausen war in den vergangenen Tagen eine bunte Gruppe zu Gast: 10 Seminarteilnehmer aus ganz Deutschland hatten sich eingefunden, um sich in Konfliktmoderation zu üben.

Hausen. Viele Situationen des öffentlichen Lebens, zum Beispiel der Bau einer Ortsumgehung oder die Ausweisung eines Neubaugebietes führen oft zu Konflikten zwischen den verschiedenen Interessensgruppen. Um eine Problemlösung ohne die berühmt-berüchtigte Brechstange zu erreichen, besteht die Möglichkeit, einen unparteiischen Vermittler von außen, einen sogenannten Moderator oder Mediator einzubeziehen. Mediationsprozesse sollen immer ergebnisoffen sein und müssen die Interessen aller Beteiligten wahren. Dieser nicht einfachen Aufgabe stellten sich die Kursteilnehmer im Rahmen des Seminars "Konfliktmoderation“ dessen Veranstalter der Bundesverband TuWas e.V., ein Träger für Erwachsenenbildung in München war.
Die zwei Trainer hatten sich ganz bewusst den idyllischen Hof im ländlichen Hausen gewählt um die Ablenkung von außen möglichst gering zu halten. Die Gastfreundlichkeit des Hauses, die interessante Hofführung und die reizvolle Umgebung bildeten einen stimmigen Rahmen für die Veranstaltung. Insbesondere die Verpflegung mit Produkten aus eigener Herstellung begeisterte die Teilnehmer und unterstrich die besondere Atmosphäre des NaturErlebnisHof Hausen. Weitere Schulungen und Veranstaltungen zum Thema Moderation sind bereits im Januar 2005 geplant. Informationen erhalten sie unter www.tuwas.net und unter www.naturerlebnishof.de.

Stefanie Klingler, Ministerium für Umwelt, Saarbrücken

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FÖJ-Seminar auf dem NaturErlebnisHof Hausen

Bereichert die Gentechnik unser Leben? Wie wird in einer Schweinemastanlage gearbeitet? Und was steckt eigentlich in unserer Nahrung?

Diese und viele andere Fragen werden in der Woche vom 15.-19.11.04 im Rahmen des Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ) auf dem NaturErlebnisHof Hausen diskutiert. 21 junge Leute im Alter von 16 bis 26 absolvieren dort das zweite von fünf Seminaren, welche zu verschiedenen Themen wie Boden, Nachhaltigkeit und Agenda 21 an verschiedenen Orten in Thüringen stattfinden. In Hausen drehte sich alles um die Themen Ernährung und Landwirtschaft. Neben einem Besuch der Milchvieh- und Schweinemastanlage in Dannheim über Brot backen und Schnittkäseherstellung bis hin zu einer hitzigen Podiumsdiskussion über Pro und Contra der Gentechnik konnte die Gruppe sogar der Geburt eines Kälbchens beiwohnen, was für viele ein besonders beeindruckendes Erlebnis war.

Öko-Landwirt und Referent Ralf Demmerle freute sich über das große Interesse der Teilnehmer, Barbara Morgenroth, Trägerin des Thüringen Jahres über den stetig wachsenden Bekanntheitsgrad und über die zahlreichen Bewerbungen im Vorfeld. Positiv verzeichnet wurde auch der wachsende Anteil an männlichen Absolventen des ökologischen Jahres. Das FÖJ wird von den teilnehmenden Jugendlichen als Chance gesehen die Zeit zwischen Schule und Ausbildung sinnvoll zu nutzen, als vorbereitendes Praktikum auf das Studium, zur Stärkung des ökologischen Bewusstseins oder als Test, ob der bevorzugte Berufswunsch auch die richtige Wahl ist. Das FÖJ ist allen Jugendlichen zu empfehlen, die Interesse an Ökologie, Umwelt, bewusster Lebensart und Natur zeigen. Wer Interesse hat selbst an einem Freiwilligen Ökologischen Jahr teilzunehmen kann sich bei der Evangelischen Jugend in Eisenach, dem Landschaftspflegeverband Thüringer Wald oder der Koordinierungsstelle TLUG in Jena informieren.

Luise Keil

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Rundfunk Berlin Brandenburg, erschienen am 30.11.04

Rundfunk Berlin Brandenburg, rbb um sechs
Beitrag rbb um sechs vom 30.11.2004
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Büffelfleisch vom Ökohof

Das Gelände in Hausen ist wieder in Betrieb. Ralf Demmerle und Christina Peters mit Töchterchen Elena wollen den Hof wieder beleben. Dazu zählt auch der neu geschaffene Streichelzoo mit Hühnern und Kamerunschafen sowie eine Büffelherde. Wenn die Tiere schlachtreif sind, wird auch Öko-Fleisch verkauft.

Ralf Demmerle betreibt auf dem 60 Hektar großen Gelände im Wipfratal ökologischen Landbau. Im Tagungshaus mit seinen 20 Betten hält Christina Peters die Fäden in der Hand, bewirtet Seminar- und Urlaubsgäste, kümmert sich um ein gesundes Frühstück. Am Wochenende ist ein Café (bei schönem Wetter der Biergarten) geöffnet. Durch die gute Anbindung ist der Hof auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar (Bahnhof Marlishausen, 1,5 km vom Hof entfernt).

Beitrag von Daniel Baumbach

Serviceinformationen

NaturErlebnisHof Hausen
Christina Peters & Ralf Demmerle

Zur Mühle 3
99310 Hausen im Wipfratal

Tel.: 03628 - 584249
Fax: 03628 - 584247

christina.peters@naturerlebnishof.de
ralf.demmerle@naturerlebnishof.de

 

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Medium: Ostthüringer Zeitung 26.11.2004

Hotels und Pensionen geehrt

Anerkennung für Familienfreundlichkeit Erfurt (OTZ). Für besondere Familienfreundlichkeit sind gestern in Erfurt 21 Gaststätten, Hotels, Ferienhöfe und Pensionen ausgezeichnet worden.

Der Wettbewerb wurde zum zweiten Mal vom Thüringer Hotel- und Gaststättenverband und dem Ministerium für Soziales und Familie organisiert. Aus Ostthüringen konnten als herausragend überzeugen: Das Seehotel "Roter Milan" in Gosswitz (Landkreis Saalfeld-Rudolstadt), das Eiscafé und Bistro "Bravo" in Volmershain (Altenburger Land), das Aparthotel "Am Rennsteig" in Wurzbach (Saale-Orla) und der Haflinger Reiterhof Meura (Saalfeld-Rudolstadt).

 

Medium: Freies Wort

Ein Hotel für Kinder

Die Kinder Mia, Nadine und Marvin genießen den Urlaub auf dem Ringberg. Sie sind bei Nicole Harwardt, Torsten Danz und dem "Holli-Fuchs“ in guten Händen. Kein Wunder: Das "Ringhotel Ringberg Suhl“ bekam gestern als eines von 21 Gastronomie-Unternehmen in Thüringen das Prädikat "familienfreundlich“. Der Wettbewerb war vom Landesministerium für Soziales, Familie, Gesundheit und dem Thüringer Hotel- und Gaststättenverband gestartet worden. Bewertet wurde speziell das Angebot für Kinder.

 

Medium: Regioweb

Familienfreundlichste Gastronomiebetriebe Thüringens
Ministerpräsident Dieter Althaus (li.) bei der feierlichen Preisverleihung

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dieter Althaus führte der Hotel- und Gaststätten- Förderverein Thüringen e.V. (HOGA) gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit zum zweiten Mal den Landeswettbewerb "Familienfreundliche Gaststätten, familienfreundliche Hotels/Pensionen und Ferien­ und Bauernhöfe im Freistaat Thüringen" durch.

In der Thüringer Staatskanzlei, erhielten 21 gastronomische Unternehmen die Plakette und die Urkunde "Familienfreundlich“ von Schirmherrn Dieter Althaus, dem Vorsitzenden des HOGA Förderverein e.V., Klaus Baumgarten und dem Geschäftsführer des HOGA Förderverein e.V., Dirk Ellinger.

Die erstplazierten Unternehmen können sich darüber hinaus über ein Preisgeld in Höhe von 5.000,00 Euro für den ersten Preis, je 3.000,00 Euro für den zweiten Preis und je 2.000,00 Euro für den dritten Preis freuen.

In der Kategorie Gaststätte/Restaurant wurde ein dritter Preis vergeben. Jeweils zwei zweite Preise und zwei dritte Preise sowie ein erster Preis erhielten Unternehmen in der Kategorie Hotels/Pensionen. Erstmalig wurden drei Unternehmen, mit einem besonders hohen persönlichen Engagement, mit einem Förderpreis und einer Geldprämie von je 1.000,00 Euro ausgezeichnet.

Wettbewerbsteilnehmer nach Platzierung in den Kategorien:

Gaststätte/Restaurant

BRAVO - Eiscafé - Bistro, Ines Brauer 04626 Volmershain, 3. Preis (2.000 Euro)
"Altes Brauhaus", Torsten Montag 99438 Bad Berka, Förderpreis (1.000 Euro)

Prädikat FAMILIENFREUNDLICH
“Puschkinhaus“, Peter Teubner, 99974 Mühlhausen
Landgasthof & Hotel Krone, Gudrun J. Münnich, 99334 Eischleben
Café Schnellhardt, Karla Freier, 99974 Mühlhausen
Gaststätte Rehhofstübchen Brigitte Büchner, 99848 Wutha Farnroda.

Hotel/Pension

NaturErlebnisHof Hausen, Christina Peters und Ralf Demmerle, 99310 Hausen,
1. Preis (5.000 Euro)

Ferienhof "Struther Tor", Thomas Staufenbiel,37359 Büttstedt
2. Preis (3.000 Euro)

Pension "Zum Ross", Angelika Göbel, 99189 Witterda
2. Preis (3000 Euro)

Treff Hotel "Panorama", Wolfgang Zeuch, 98559 Oberhof
3. Preis (2.000,00 Euro)

DOMizil Oberhof Dirk Petersen, 98559 Oberhof
3. Preis (2000 Euro)

Seehotel "Roter Milan". Thomas Möller, 07334 Gosswitz
Förderpreis (1.000 Euro)

Ferienhaus Wassermann, Familie Wassermann, 36419 Reinhards
Förderpreis (1000 Euro)

 

Prädikat FAMILIENFREUNDLICH

Pension "An der Eiche“, Ines Weisheit, 98593 Floh-Seligenthal
Ringhotel Ringberg Suhl, Peter J. Schönenberger, 98527 Suhl
Hotel an der Therme, Marion Schneider, 99518 Bad Sulza
Aparthotel "Am Rennsteig", Falk und Erika Neubeck, 07343 Wurzbach
Haflinger Reiterhof Meura, Anke Sendig 98744 Meura
Parkgaststätte Laucha, Anne-Kathrin Wolf, 99880 Laucha
Hotel "Thalfried", Maria Ritter, 99843 Thal
Pension "Ponyhof", Gudrun Zilling, 99947 Behringen

Das Prädikat „Familienfreundliche Gaststätten, familienfreundliche Hotels/Pensionen
und Ferien- und Bauernhöfe im Freistaat Thüringen“ behält zwei Jahre seine Gültigkeit.
Nach Ablauf muss sich das Unternehmen erneut dem Wettbewerb stellen.

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KUNZ - News Heft 23, September 2004

Ein Beitrag von Angelika Schichte

Freitag, 27. August 2004: Aus verschiedenen Himmelsrichtungen kamen sie in Hausen bei Marlishausen in der Nähe von Niederwillingen in Thüringen zusammen. Acht Kultur- und Umweltwissenschaftler machten sich auf, den NaturErlebnisHof von Christina Peters und Ralf Demmerle kennenzulernen.

Schon gleich nach Ankunft und Check in ein Höhepunkt: Wir lernen Artus kennen, den Prachtbullen aus der Wasserbüffelherde. Ralf schafft es, die Tiere auch von einem entfernten Teil der Weide anzulocken und sie trotten gemächlich heran. Allen voran Artus, dem man auch unbekümmert in einer roten Regenjacke gegenübertreten kann. Er hat ein ausgeglichenes Gemüt. Und er lässt sich sogar streicheln: Lockig und dicht ist das schwarze Fell zwischen den imposanten Hörnern. Die weiteren Tiere des Hofes sind nicht ganz so groß, aber genauso interessant. Die rötlich-braunen Kamerun-Schafe tragen - angepasst an das Klima ihres Herkunftslandes ein Haarkleid und müssen nicht geschoren werden. Ihr ökologisches Toleranzspektrum lässt sie auch Thüringer Nieselregen ertragen; im Winter müssen sie allerdings in den Stall. Neben Büffeln und Schafen gibt es noch rotbuntes Fleckvieh, Laufenten, Hühner, Puten, Schweine, Kaninchen, Pferde zur Miete, Katzen und Lucy, die sympathische Border-Collie-Dame.

Bei einem ausgiebigen Hofrundgang stellte uns Ralf seine Tiere vor. Dazu gab es viele Informationen zum Aufbau des Hofes, zu den Bemühungen, einen 58 Hektar Betrieb mit ökologischer Landwirtschaft zwischen bäuerlichen Genossenschaften mit 2000 und 4000 Hektar zu etablieren, zu EU-Anforderungen und anderen Rahmenbedingungen.

Chris berichtete ihrerseits vom zweiten Standbein des Hofes, dem Seminarbetrieb, den sie betreut und mit z.B. Fortbildungen u.a. für Erzieherinnen, FÖJ-Seminaren und Veranstaltungen anderer Anbieter belebt. Außerdem möchten Chris und Ralf den dritten Bereich "Feriengäste“ weiter ausbauen. Denn sie bieten mit ihren gemütlichen Zimmern, der Gaststube mit leckerer ökologischer Küche aus eigenem und regionalem Anbau, dem Biergarten und den überaus bequemen Liegestühlen im Hof beste Voraussetzungen zum Erholen.
Und das, liebe KUNZler ist qualitätsgesichert, denn wir haben es getestet!

Natürlich hatten wir als KUNZ-Abordnung eine besonders intensive Betreuung durch die Gastgeber, was am Samstag abend im gemeinsamen Pantomime-Spiel gipfelte und für viel Lachen sorgte. Am Sonntag gab es noch einen kurzen Arbeitseinsatz für die Truppe: Barfuß stiegen wir in die Wick-Roggen Ernte und wendeten sie mit Holzrechen, um sie zu belüften.
Es gibt viele Möglichkeiten, aktiv bei der Hofarbeit mitzuhelfen. Uli Schäfer hat z.B. mit Ralf die ausgebüchsten Schafe wieder eingefangen. Von der Umgebung des Hofes haben wir angesichts der Kürze unseres Aufenthaltes und des verregneten Samstags nicht so viel gesehen. Als Sonntag allerdings die Sonne schien, nutzte Oda Schreiber die Gelegenheit, mit Charly Kanu zu fahren. Neben Charlys Wassersportangeboten gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, die Umgebung des Hofes sommers wie winters zu erkunden. Wir haben ein schönes, gemütliches Wochenende bei Chris und Ralf verbracht.

Der Vorstand hat natürlich auch eine Arbeitsphase eingelegt, wie Ihr dem Vorstandsticker entnehmen könnt. Die Kombination aus Natur, Erholung und Arbeitsmöglichkeiten im Seminarraum ist sehr gelungen und Chris und Ralf haben viele Ideen und Pläne für die weitere Entwicklung ihres NaturErlebnisHofes. Sie stehen noch am Anfang dieses tollen Projektes, aber wir sind der einhelligen Meinung, dass sie in dem ersten Jahr seit der Über-nahme des Hofes schon sehr viel aufgebaut und geleistet haben. Wir wünschen Euch, Chris und Ralf, weiterhin viel Kraft und Glück und können allen KUNZlern nur wärmstens empfehlen, die Reise nach Hausen bei Marlishausen in der Nähe von Niederwillingen in Thüringen anzutreten. Es lohnt sich!

Weitere Infos findet Ihr unter

www.naturerlebnishof.de oder www.büffelhof.de

oder telefonisch unter 03628 - 584249.

Oder Ihr schaut einfach noch mal in die KUNZ-News Nr. 21,
in der Chris und Ralf über ihren Hof berichteten.

 

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