Wasserbüffel

 
 
   
     
         
Wasserbüffel sind - weltweit gesehen - nicht bedroht, aber in Deutschland sehr selten. Diese genügsamen und sanftmütigen Tiere beeindrucken nicht nur durch ihre Schönheit, sondern auch durch eine außerordentliche Fleischqualität: festes Fleisch, leicht wildartiger Geschmack, wenig Fett und besonders geringe Cholesterin-Werte (57% weniger Cholesterol, 25% weniger Fett, 11% mehr Eiweiß und 10% mehr Mineralstoffe als Rindfleisch; Quellen: Institut für Warenprüfung und Qualitätskontrolle in Leipzig, 1999; Studien in den USA).

Prof. Zeigert, Ehrenmitglied des Deutschen Büffelverbandes, fasst zusammen: "Mit seinem angenehmen leicht wildaromatischen Geschmack sind das Büffelfleisch und die daraus hergestellten Spezialitäten eine Bereicherung des Angebotes an hochwertigen tierischen Nahrungsmitteln für eine gesunde Ernährung und für Feinschmecker.

 

 

Wasserbüffel stammen ursprünglich aus Asien, sind aber seit ca. 1200 Jahren in Bulgarien heimisch. Sie haben sich im Laufe der Zeit zu einer Robustrasse entwickelt, die ganzjährig auf der Weide gehalten werden kann. Ein Wasserbad im Hochsommer wird von den Tieren gerne angenommen, ist aber nicht zwingend notwendig. Der Wasserbüffel zeichnet sich neben dieser Robustheit auch durch eine besondere Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten, Klimaeinflüsse und Witterung aus. Nach dem gegenwärtigen Stand der Informationen ist bei Büffeln weltweit kein Fall von BSE bekannt.


 

Büffel und Fleckvieh laufen im Sommer gemeinsam auf der Weide. Mageres Grünland, viel Bewegung auf weiten Wiesen und sorgfältige Fleischreifung machen auch aus unserem Rindfleisch eine besondere Delikatesse.

 

 

 
   
   
 

Kamerunschafe kommen ursprünglich aus Westafrika, werden aber bereits seit vielen Jahrzehnten in europäischen Zoos gehalten. Sie gehören zu den Haarschafen - auch wenn sie vom Aussehen her eher an eine Ziege erinnern. Haarschafe machen selbständig Fellwechsel, weshalb sie in kleinen Betrieben und bei Hobbyzüchter immer beliebter werden. Die Tiere sind robust, anspruchslos und temperamentvoll und brauchen lediglich im Winter einen zugfreien Stall oder Unterstand. Die Muttertiere sind stets hornlos und werden asaisonal brünstig. Daher sind im Jahr auch zwei Geburten möglich, wobei meist nur ein Junges zur Welt gebracht wird. Das Fleisch von Kamerunschafen ist äußerst schmackhaft und erinnert an Wildbret. 
Seit wir immer mehr Pferde beherbergen, haben wir die Schafzucht aufgegeben.

Unsere Schweine sind Kreuzungen aus alten Landrassen, damit sie dem ganzjährigen Aufenthalt im Freien trotzen können. Sie sind gutmütig, robust, stressunempfindlich, weidetauglich und genügsam. Das langsame Wachstum durch Grünfutter, hofeigene Kartoffeln und Getreideschrot ergeben nach über einem Jahr beste Fleischqualität.

    


Unsere Kaninchen sind zum Streicheln und Füttern bei den Kindern sehr beliebt - bei den Erwachsenen auch als Braten. Bei uns werden sie artgerecht in großen Laufgehegen gruppenweise gehalten und können dadurch ihren Bewegungsdrang ganzjährig ausleben.


Vorwerkhühner sind eine alte, inzwischen seltene Hühnerrasse von kräftiger, gedrungener Figur. Sie gehören zu den Zwiehühnern d.h. sie haben sowohl eine mit rund 180 Eiern im Jahr zufriedenstellende Legeleistung als auch eine gute Fleischleistung. Die Rasse entstand um die Wende zum 20. Jahrhundert, Thüringen war eines der Zucht-Gebiete. Vorwerkhühner zeichnen sich durch die schöne tiefgelbe Färbung mit schwarzen Hälsen und Schwänzen aus, die sehr attraktiv wirkt.



Bronzeputen sind eine bedrohte alte Rasse, momentan gibt es nur noch 604 Tiere in Deutschland. Bronzeputen ähneln der Wildform am stärksten, kommen ursprünglich aus Mexiko und gelangten ca. Mitte des 16. Jh. nach Deutschland. Sie sind sehr lebhaft und legen gerne weite Strecken zurück, um sich ihr Futter zu suchen. Außerdem zeichnen sie sich durch viel Brutinstinkt und ein imposantes Balzgehabe beim Puter aus.

Momentan haben wir keine Bronzeputen und Enten auf dem NaturErlebnisHof.

   
   
 
   
   
    
     
    
   
   
   
   
 

 

 
        
   
 

Laufenten zeichnen sich durch eine gute Legeleistung aus und sind hungrige Schneckenvernichter im Haus- und Kräutergarten.

   
   
   
 
 

Unsere Reitponies Kalif und Daisy erfreuen sich großer Beliebtheit. Gerne helfen die Kinder beim Versorgen, Putzen oder Füttern und manch kleiner Reiter hat hier seine erste Reiterfahrung gesammelt. Mit Sattel oder auf dem blanken Pferderücken durchs idyllische Wipfratal - das lässt Kinderherzen höher schlagen. Wer es gemütlicher mag, darf sich auf eine Kutschfahrt freuen. 

 

 

 

Gastpferde sind herzlich willkommen! Große Boxen, Weideauslauf, Bio-Futter, ein Reitplatz, der sowohl nach Starkregen als auch im Winter bereitbar ist und ein herrliches Ausreitgelände machen den Urlaub mit Pferd zu einem echten Vergnügen.

 
   

   
   
 

   

 

 
    Unsere Katzen

Sarah und Nala genießen das Leben auf dem Hof ­ besonders, wenn Feriengäste sie mit Streicheleinheiten verwöhnen.

 

 
   
     
   
  Hütehund Lucie,

eine Border Collie Hündin, wacht über Haus, Hof und die gesamte Tierschar...

 

   
   
   
       

 
   
  ... und hat seit August 2010 Unterstützung durch Maika bekommen. Maika ist ein Mischling aus dem Arnstädter Tierheim und hat sich bereits nach kurzer Zeit gut bei uns eingelebt.

 

   
       
   
   


Und noch ein Neuzugang, der nach langer Reise aus Portugal über Frankreich und Nordrhein-Westphalen zu uns nach Hausen kam und dort auch - hoffentlich - sein Zuhause gefunden hat: Quo Vadis, ein gekörter Lusitano-Hengst mit südländischem Temperament. Er steht ab 2012 als Deckhengst zur Verfügung.
 

 

 

 

 

 
    

Es werden immer mehr: im Januar 2013 kam Zumba zu uns, eine gekörte und tragende Lusitano-Zuchtstute. Sie hat sich schnell bei uns eingelebt, leistet dem Hengst gute Gesellschaft und macht sich trotz Babybäuchlein auch unter dem Sattel gut. Sie erfreut uns täglich durch ihr angenehmes Wesen und natürlich erwarten wir gespannt ihr erstes Lusitano-Fohlen!



Kurz darauf im März 2013 konnten wir endlich Ella und Flo, zwei Oldenburger Stutfohlen zu uns holen. Inzwischen üben wir fleißig das Fohlen-ABC, ansonsten toben die beiden am liebsten mit der anderen Herde über die Weide oder lassen sich kräftig durchkraulen.